Dienstag, 27. Januar 2015

Rezension: Die Steampunk-Saga: Episode 1: Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft von Steve Hogan

Halli hallo,

ich hab da letztens eine Steampunk-Saga vom Cora Verlag entdeckt. Da ich den Verlag eigentlich immer nur mit Leichte-Kost-Liebesgeschichten in Verbindung gebracht habe, hat mich das neugierig gemacht. Steampunk ist ein Genre, in dem ich auf wenig Vergleichsmöglichkeiten zurück greifen kann, dem ich aber grundsätzlich positiv gegenüber eingestellt bin.

Den ersten Band gibt's zum Einstieg für lau.

Vergebene Sterne: 2/5









(c) Bookshouse

Kaufbar nur als eBook, zum Beispiel bei:

Cora Verlag (ePUB)
oder
Amazon (.mobi-Format)

Preis: 0,00 €, alle weiteren Episoden je 0,99


Klappentext:


Man schreibt das Jahr 1851. Flugmaschinen durchkreuzen den Himmel über London, rußiger Qualm hängt in der Luft, die Technik triumphiert, und bald wird Queen Victoria die Weltausstellung eröffnen. Hier ist Kate Fenton, die rotgelockte Pilotin eines Dampfkutters, zu Hause. Mutig und freiheitsliebend fliegt Tinker-Kate über die Dächer. Sie glaubt an Eisen, Stahl und Feuer. Und bestimmt nicht an den Vampir, von dem es heißt, er hätte neun Morde auf dem Gewissen! Bis sie eine bleiche Leiche entdeckt – und einen attraktiven Gentleman an Bord nimmt, der Blutflecken an der Kleidung hat …

Der Stil:


Der Schreibstil ist in Ordnung. Er ist nichts Besonderes und eher etwas langweilig.


Die Story:


Im Zentrum der Serie scheint die Jagd nach Vampiren zu stehen. Also eine alte Idee in eine neue Umgebung übertragen. Leider kommen die Beschreibungen des Londons der Serie viel zu kurz.

Klar, auf so wenigen Seiten ist das schwierig, aber ich hatte den Eindruck, dass darauf kein Fokus liegt. Dabei ist es in meinen Augen gerade dieses „Drumrum“, das den Reiz des Steampunk-Genre ausmacht.

Spannend ist das alles auch nicht. Die Story läuft so vor sich hin, und obwohl sie durchaus Potenzial für ein bisschen Kribbeln und Spannung bietet, kam bei mir nichts davon an.

 

Die Charaktere:


Tinker-Kate war mir nicht sonderlich sympathisch und ich habe keinen Draht zu ihr bekommen. Anstatt sie dem Leser etwas persönlich vorzustellen und eine Identifikation mit ihr zu ermöglichen wurden die gleichen Fakten und Infos über sie mehrfach wiederholt.


Fazit:


Tinker-Kate konnte mich nicht überzeugen. Das war eindeutig nicht das, was ich erhofft und noch weniger erwartet habe. Eine eher langweilige Geschichte ohne fesselnde Charaktere. Die Folgebände werde ich mir nicht kaufen.

Kommentare:

  1. Schade! Ich erinnere mich, dass ich schon mal vor der Wahl stand, ob ich da reinschnuppern wollte oder nicht, da ich Steampunk als Genre eigentlich ziemlich cool finde :).

    Liebe Grüße
    Ascari

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Ascari,

      entschuldige bitte meine späte Antwort. War irgendwie viel los die letzten Tage.

      Da der erste Band ja nichts kostet und mit 55 Seiten sehr kurz ist, kannst du das ja trotzdem noch tun.
      Vielleicht gefällt's dir ja trotzdem, aber mich hat es eben leider enttäuscht.

      LG, Insi

      Löschen

Vielen Dank, für deinen Kommentar. Ich freu mich über jede Rückmeldung.