Dienstag, 13. Januar 2015

Rezension: Vor allem verhängnisvoll Inc von Stephanie Linnhe

Nachdem mir der erste Band so gut gefallen hat, folgte natürlich direkt der 2. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zwar hat mir der erste Teil etwas besser gefallen, da ich ihn spannender und witziger fand, aber trotzdem kann ich "Vor allem verhängnisvoll" genauso empfehlen wie Teil 1 der Inc.-Reihe.

Oh, und was ich mich gefragt habe: Ist die Wahl der Namen "Neil und Eric" eine Anspielung auf "Nell und Eric" aus NCIS:LA? Ja, oder? Find ich gut. ;)


Vergebene Sterne: knappe 4 von 5










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Klappentext: 


Der Vorgesetzte – ein Kobold.
Der Arbeitsweg – ein Dimensionstor.
Die Kollegen – nicht immer menschlich.

Nala di Lorenzo hat einen ungewöhnlichen Job: Als Managerin für den Mitarbeiterverbleib überprüft sie die Krankenscheine ihrer Mitarbeiter. Als wäre das nicht genug, befindet sich ihre Firma in einer Parallelwelt, von der Freunde und Familie nichts wissen dürfen. Eine schwierige Gratwanderung. Vor allem, als Nala einen Nebenjob in der Bar Holysmacks annimmt, die in das Kreuzfeuer der Behörden geraten ist. Kein Wunder, dass ihr Freund Desmond sie nicht aus den Augen lässt. Doch auch seine dämonischen Kräfte können nicht verhindern, dass sich Nala in einem Netz aus Intrigen verfängt, das letztlich ihr Leben bedroht. Kann es zerrissen werden, ehe es zu spät ist?

Der 2. Band der mitreißenden Inc.-Reihe.

Der Stil:


Wie bereits im ersten Band ist der Stil locker flockig, eben angepasst an den Charakter der Protagonistin Nala. Für wenige Seiten wechselt die Perspektive zu Desmond, hier passt sich der Stil an ihn an. Ist weniger flappsig, eher ein bisschen ernst und nachdenklich. Alles ist sehr flüssig und klar geschrieben und lässt sich dadurch entspannt auch über einige Stunden hinweg lesen.

Stephanie Linnhe schafft es im richtigen Moment und mit wenigen Sätzen Spannung aufzubauen. Ich habe mit Nala zusammen gefroren, die Luft angehalten, die Augen aufgerissen, und aufgeatmet.


Die Charaktere:


Nala macht genau da weiter wo sie im ersten Band aufgehört hat. Mit ihrer sympathischen Art läuft sie durch LaBrock und nimmt bei jeder sich bietenden Gelegenheit ein Fettnäpfchen mit, handelt und redet ohne groß darüber nachzudenken.

Sie verhält sich dadurch nicht immer wie Anfang 20, sondern ist an manchen Stellen mehr wie ein verliebter Teenie. Wie sie Desmond anhimmelt war mir an manchen Stellen persönlich dann doch ein bisschen zu viel Schwärmerei aber hey, es ist ein Jugendbuch. Da ist passt das trotzdem, wie ich finde. :)

Wenn sie Ihre Gefühle beschreibt, fühle ich mich auch wieder ein bisschen wie ein Teenie, der seinen Schwarm anhimmelt
Ich fand es nett einen Einblick in Desmonds Kopf zu bekommen, auch wenn es nur ein kurzer war. Ich konnte richtig seine Zerrissenheit und den Kampf mit seinem "inneren Dämon" spüren.

Die Charaktere sind insgesamt wieder überspitzt dargestellt, was mir schon im ersten Band gut gefallen hat. Allerdings hätte ich mir gewünscht, wenn an manchen Stellen ein bisschen mehr darauf herumgeritten hätte werden dürfen. Zumindest für meinen Geschmack.

Die Story:


Die Beziehung zwischen ihr und Desmond nimmt in diesem Teil mehr Raum, als noch im ersten, was aber völlig in Ordnung ist und nicht übertrieben wirkt.

Im Mittelpunkt steht wieder ein kniffeliger Fall, der diesmal aber nichts mit ihrem Job für ABM zu tun hat. Zwar zieht sich die Spannung bzw. der Fall diesmal durch das ganze Buch aber leider empfand ich trotz toller Momente und Elemente diesen Teil weniger spannend als den ersten. Durch verschiedene Hinweise und vor allem den Perspektivwechsel zu Desmond und seinen Beobachtungen, wusste ich recht früh, wer für die nicht-registrierten Besucher in LaBrock verantwortlich ist.

Sehr gut gefällt mir auch die Lösung des Problems, das Nala ihren Job und alles um LaBrock geheim halten muss. Auf Dauer natürlich ein Ding der Unmöglichkeit. Wie sich da in diesem Teil das erste "Problem" löst - sehr schön, durchdacht und irgendwie in die Geschichte passend.


Mein Fazit:


Vor allem verhängnisvoll Inc. von Stephanie Linnhe ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes, wenn er auch ein wenig anders ist als der erste.

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