Dienstag, 17. Februar 2015

Kurzrezi: Mit dem falschen Bruder im Bett von Virna DePaul

Das Buch habe ich irgendwann mal gekauft - vermutlich bei einer Preisaktion.
Mir ist es irgendwann vor ein paar Wochen wieder ins Auge gesprungen. Überzeugen konnte es aber nicht, die folgenden Teile werde ich nicht mehr lesen.




Mit dem falschen Bruder im Bett von Virna DePaul


Kaufbar nur als eBook, zum Beispiel bei:
Amazon (.mobi)

Seiten: 204

Preis: 2,99 €



Inhalt:


Schon von Kindheit an ist Melina mit den Magier-Zwillingen Max und Rhys befreundet. Während Max ihr bester Freund ist, schwärmt sie schon seit vielen Jahren für Rhys.
Das Buch beginnt damit, das Melinas Beziehung zu einem Kollegen in die Brüche gegangen ist und sie ihr fehlendes sexuelles Können dafür verantwortlich macht. Durch eine Wette mit ihren Freundinnen  animiert bittet sie Max darum, ihr Nachhilfe in Sachen Leidenschaft zu geben - der allerdings seinen Bruder Rhys zu dem Date schickt. Dumm nur, dass Melina - ohne Brille ein bisschen Blind und sehr nervös - das erst am Tag nach der ersten Nacht bemerkt.

Teil der Reihe ,Mit den Junggesellen im Bett'


Meine Meinung:


Auf den ersten Seiten empfinde ich Virna dePauls Schreibstil als etwas langatmig. Zu viele Beschreibungen ohne dass etwas passiert. Allerdings bessert sich das nach den ersten paar Seiten.

Was mich allerdings wirklich störte ist, dass man dem Buch stellenweise sehr deutlich anmerkt, dass es sich um eine Übersetzung handelt, die mindestens zu einem Teil von einem nicht Deutsch-Muttersprachler stammt/überarbeitet wurde. Manche Passagen sind zu steif, holprig und umständlich. An einer Stelle wird sogar mit den englischen Wörtern und Erklärungen in Klammern gearbeitet, da man sich scheinbar nicht die Mühe machen wollte die Passage so umzuarbeiten, dass sie im deutschen Sinn macht.

Trotzdem ist mir ein Zitat ins Auge gesprungen, das mir so gut gefallen hat, dass ich es mit euch teilen möchte:

„Mit Rhys würde sie sich selbst verlieren. Sie würde anfangen, an Einhörner und fliegende Drachen zu glauben, und an gegenseitige Leidenschaft, die zu lebenslangem Glück führen konnte. Sie würde mehr wollen als sie haben konnte.“

Die Story an sich ist ganz unterhaltsam, allerdings sehr, sehr voraussehbar und ohne großen Tiefgang. Die Charaktere konnten mich nur bedingt fesseln.



Leseempfehlung?


Nein – ich fand die sprachlichen Mängel einfach zu gravierend.

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