Dienstag, 24. Februar 2015

Rezension: Auf Irrwegen zu Dir von Sarah Saxx

Hallo Zusammen,

ich hatte die tolle Gelegenheit "Auf Irrwegen zu Dir" von Sarah Saxx schon vorab lesen. Passend dazu gab es ein kleines Goodie-Paket (inkl. Schokolade *-*)
Das Buch hat mir genau die die vorherigen Bände der "Auf Umwegen"-Trilogie und ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher.
Die Bände der Trilogie können übrigens auch unabhängig von einander gelesen werden.

Liebe Grüße,
eure Insi


Sterne: 4 von 5!









(c) Sarah Saxx

Kaufbar exklusiv bei Amazon (Taschenbuch & .mobi)

Seiten: 244

Preis: 3,49 € / 9,99 €





Der Klappentext:


Das mit Marco und Lena ist Liebe in Rosarot. Kitschig, romantisch, vollkommen. Dachten die beiden zumindest. Denn plötzlich spürt Marco, wie ihm seine große Liebe mehr und mehr entgleitet. Nichts ist mehr, wie es sein soll, und je mehr er versucht, alles wieder ins Lot zu bekommen, umso komplizierter wird es zwischen ihm und Lena.
Außerdem ist da Lukas, der neue Reitlehrer, mit dem sich Lena blendend versteht, während sie sich mehr und mehr von Marco abwendet. Doch auch Lena ist wenig begeistert von der vollbusigen Schönheit Tamara, die Marco seit Kurzem in seinem Café auflauert und ihn gehörig ins Schwitzen bringt.
Gibt es für Marco und Lena noch eine gemeinsame Zukunft? Oder hat ihr Liebesglück ein jähes Ende gefunden?


Der Stil:


Sarah Saxx‘ Stil ist flüssiger, klar, schnörkellos, aber trotzdem gut. Was sie schreibt ist einfach total angenehm zu lesen. Sie holt den Leser ab, nimmt ihn mit in Ihre Geschichte und lässt ihn anschaulich alles miterleben und an so mancher Stelle schmunzeln.

Passend dazu einer meiner Lieblingssätze aus dem Buch:
"Wäre das Ganze ein Fantasyfilm, würde ich nun schreiend die Höhle des Drachen stürmen, mit einem Schwert in der Hand, das ich sofort auf das riesige Ungetüm niedersausen lassen würde."

Sarah Saxx schafft es, mich so in die Geschichte zu ziehen, dass meine Augen an den richtigen Stellen über die Zeilen fliegen und ich den Atem anhalte. Mal einen Liebesroman aus der Sicht eines Mannes zu lesen empfand ich als eine angenehme Abwechslung.


Die Charaktere:


Marco ist zu Beginn ein richtiges Macho-Arsch. Er scheint über nicht allzuviel Feingefühl zu verfügen, so wie er über manche Dinge spricht und sich in Lenas Gegenwart über bei Babys, Kinder auslässt. Oder sich auch manchmal ihr Gegenüber verhält. Wäre er mein Freund, dann hätte ich ihm bestimmt schon das ein oder andere mal den Hals umgedreht. Zwischendurch möchte man ihn an den Schultern fassen und auf die Dinge stoßen, die er übersieht. Oder ihn von irgendwas abhalten, da wir Mädels einfach vorher wissen, dass das einfach schief geht.

Allerdings kommen mir Marcos Sinneswandel und die krasse Veränderung seiner Einstellung zum Thema Kinder viel zu schnell und zu plötzlich. Für mich war nicht nachvollziehbar, warum er ab einem bestimmten Punkt anders denkt, welche Denkprozesse und Grübeleien dazu geführt haben.

Da alles aus Marcos Sicht, geschildert ist konnte ich mich teilweise nur schwer mit Lena identifizieren, empfand genau wie er einiges als übertrieben oder nicht nachvollziehbar. Das war irgendwie ungewohnt, weil ja meine Denke damit nur die von Marco gespiegelt hat, was ja eigentlich gut ist. Waren bei ihr vielleicht auch einfach nur die Hormone.


Die Story:


Als Leser merkt man sehr schnell, was eigentlich los ist und wohin die Reise geht. Aber für mich war das jetzt nicht weiter schlimm. In Gegenteil, es macht es irgendwie noch spannender zu sehen, wie sich alles entwickelt, und ob bei Marco irgendwann der Groschen fällt.

Das Thema mit Tamaras großen Brüsten, die sie auf der Theke parkt, und von denen Marco den Blick nur schwer wenden kann, wird für meinen Geschmack zu sehr breit getreten. Das ist irgendwo ab der Hälfte des Buchs dann doch ein bisschen ausgelutscht – auch wenn es uns Frauen in unseren Vorurteilen natürlich nur wieder bestätigt. ;)

Vielleicht war es an manchen Stellen auch ein wenig zu viel hin und her und auf und ab. Dadurch hat sich insgesamt dann alles ein bisschen gezogen. Aber irgendwie passt das dann doch wieder zu Marco. Er ist eben ein komplizierter Typ und total authentisch realistisch. Aber vielleicht war es auch einfach ein bisschen zu viel „wie wir Frauen Männer wahrnehmen“ und weniger „wie Männer sich selbst wahrnehmen“ – keine Ahnung.

Schön fand ich, wie auch weiter die Freundschaft zu den Protagonisten aus den ersten beiden Teilen (die man nicht vorher gelesen haben muss) weiterhin eine wichtige Rolle einnimmt. Man hat die 4 einfach lieb gewonnen und freut sich, sie auch in Irrwegen zu dir immer wieder anzutreffen.

Zwischendrin habe ich mich wirklich gefragt, ob das noch was wird, und wie die beiden die Kurve wieder kriegen. Denn ich hab es ihnen beiden einfach gewünscht.

Zum Ende wird das dann wieder zum Seufzen schön. Ich liebe vor allem den letzten Satz: <3


Mein Fazit:


Wie schon die ersten zwei Teile kann ich auch diesen hier empfehlen, wundervoll geschrieben. Er war für mich ein wenig schwächer, was vermutlich einfach an der ungewohnten Perspektive lag.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank, für deinen Kommentar. Ich freu mich über jede Rückmeldung.