Dienstag, 17. März 2015

Insi hört: Der Herr der Ringe

Huhu!

Nachdem ich Ende des letzten Jahres den letzten Hobbit Film gesehen hatte, war mir so richtig nach Herr der Ringe. Ich habe die Bücher schon lange auf Englisch hier stehen um sie mal im Original zu lesen. Auf Deutsch hab ich das vor so etwa 12 Jahren schon gemacht.

Allerdings dauert es sicher ziemlich lange, bis ich alle durchhabe und ich konnte mich nicht so ganz durchringen. Ich habe noch so viele Bücher auf meinem SuB. Da ist mir das irgendwie ein zu Zeitaufwändiges Re-Read.

Die perfekte Alternative: Das Hörspiel von J. R. R. Tolkiens Herr der Ringe für meine wöchentliche Fahrt von Saarbrücken
nach Frankfurt und wieder zurück. Das Hörspiel wurde von SWR und WDR produziert und lief ursprünglich mal im Radio (1992).






Verlag: Cotta’s Hörbühne (früher) Der Hörverlag (aktuell), eine Produktion von SWR und WDR

Kaufbar zum Beispiel bei der Hörverlag oder Amazon.

Laufzeit: 756 Minuten / ~12,5 Stunden / 30 Kapitel

Preis: 49,95 €


Story:


Das dritte Zeitalter nach der Großen Schlacht ist angebrochen. Nur wenige erinnern sich noch an Saurons Schreckensherrschaft - aber die Geschichten kennt trotzdem jeder. Merkwürdige Dinge geschehen in Mittelerde. Sauron, der Böse gewinnt mehr und mehr seiner Macht zurück doch zum endgültigen Aufsteig fehlt ihm noch eine Sache. Der Ring der Macht - der eine Ring.

Nach ihm schickt er seine Diener aus - bis ins ferne freidliche Auenland, in dem die Hobbits leben.

So auch Frodo, der diesen Ring über seinen Onkel Bilbo erhalten hat. Mittelerde zu retten wird zu seiner Aufgabe und so macht er sich auf um den Ring am Schicksalsberg zu vernichten. Zunächst begleitet von einer Gemeinschaft treuer Gefährten, die sich aber auf Ihrer Reise nach und nacht auflöst - wobei jeder der Gefährten sein eigenes Abenteuer zu bestehen hat.


Mitwirkende:


Sprecher sind u. A. Ernst Schröder (Erzähler), Matthias Haase (Frodo), Manfred Steffen (Gandalf), Hans-Peter Hallwachs (Aragorn), Rufus Beck (Pippin)

Regie: Bernd Lau , Hörspielbearbeitung: Peter Steinbach, Musik: Peter Zwetkoff

Darüber hinaus waren 8 Chöre involviert.


Meine Meinung:


Zur Story und den Figuren an sich muss ich beim Thema Herr der Ringe denke ich nicht mehr viel verlieren. Natürlich ist dieses Hörspiel eine gekürzte Version der Bücher, aber durch und durch stimmig. Lediglich das Ende war für meinen Geschmack etwas zu kurz. Insbesondere als es um die Rückkehr ins Auenland geht - immerhin hatte Sam davon einen ganz bestimmten Eindruck gewonnen, als er in Galadriels Spiegel schaut.

Nachdem ich zuletzt eher Hörbücher gehört habe war HdR seit langem das erste Hörspiel. Zunächst hatte ich bedenken, dass es mich vielleicht doch zu viel ablenkt beim Autofahren. Aber das war unbegründet.

Die Sprecher sind in meinen Augen sehr gut gewählt und ich konnte die allermeisten sehr schnell den einzelnen Figuren zuordnen. Die Hintergrundmusik und Geräusche waren absolut passend und stimmungsvoll - sie haben Spannung aufgebaut, Aufmerksamkeit verlangt, geheimnisvolle Momente untermalt und Leichtigkeit versprüht. Je nachdem, was eben gerade von der Story verlangt wurde.

Einziges Manko für mich war, dass es an manchen Stellen doch sehr leise war - und an anderen Stellen sehr laut. Dadurch musste ich immer mal wieder die Lautstärke korrigieren oder ein paar Sekunden zurück spulen, weil einer der Hobbits mal wieder so leise war, dass ich kein Wort verstanden hatte.

Da sich mein CD-Spieler im Auto immer genau die Stelle gemerkt hat, an der ich aufgehört habe - auch wenn ich zwischendrin Radio gehört habe o.Ä. waren auch die langen Kapitel (durchschnittlich etwa 22 Minuten) kein Problem. Ich kann mir aber vorstellen, dass das zu Hause auf der Anlage zu nervigem Gespule führen kann.


Hörenswert?


JA! Unbedingt. Wer wie ich Lust hat, mal (wieder) in Tolkiens Welt einzutauchen, ohne diesen dicken Wälzer zu wälzen, für den ist dieses Hörspiel eine tolle und entspannende Möglichkeit dazu. Zumindest wenn man keine eins zu eins Übertragung des Buches erwartet.



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