Freitag, 31. Juli 2015

Rezension: Moonbow - Auge um Auge von Stephanie Madea

Halli-hallo!

heute stelle ich euch Moonbow 1 – Auge um Auge von Stephanie Madea vor. Das Buch ist bislang mein Lesehighlight in diesem Jahr!

Ich habe vor einiger Zeit ihre Night Sky-Trilogie gelesen, die mir bereits gut gefallen hat. Darum hab ich mich sehr gefreut, als sie mich angemailt hat, ob ich Auge um Auge lesen und Rezensieren möchte.

Und es hat meine Erwartungen mehr als nur übertroffen! Aber lest selbst. :)

LG eure Insi



Vergebene Sterne: 5/5










(c) Bookshouse, www.bookshouse.de

Kaufbar zum Beispiel bei:

Amazon (Print & .mobi-Format)

Seiten: 323

Preis: 4,99 € / 13,99 €







Der Klappentext:


Menschen erblinden, wenn View ihnen in die Augen blickt. Ein Schock, als sich herausstellt, dass sie fortan zur Sicherheit aller isoliert in einem Hochsicherheitslabor leben muss – bis zu einer Begegnung, die nicht hätte sein dürfen. Zachary Veil zeigt ihr mit grausamer Gewissheit, dass ihr Leben eine einzige Lüge ist. Ihre Erinnerungen, ihr Name … Zac und View fliehen und es folgen weitere bittere Erkenntnisse: Die Welt hat sich seit Beginn ihrer Behandlung verändert. Die Menschheit verliert das Augenlicht, eine Prophezeiung scheint sich zu bewahrheiten und View weiß nicht, ob sie ihrem einzigen Verbündeten Zac vertrauen darf. Ihre Gefühle sprechen für ihn, aber irgendetwas verbirgt er vor ihr. Ist er der Richtige im Kampf gegen ihre skrupellosen Verfolger?


Der Stil:


Stephanie Madea hat einen fantastischen Schreibstil. Auge um Auge lässt sich sehr flüssig lesen, ohne dass der Stil zu einfach ist. Stephanie trifft immer das richtige Maß an Details, die wie nebenbei einfließen. Ich hatte viele Szenen ganz deutlich vor meinem inneren Auge und bin so komplett in Views Welt eingetaucht.

Durch eine gefühlvolle Ausdrucksweise spürte ich an den richtigen Stellen die verschiedenen Emotionen der Charaktere: Freude, Trauer, Erregung, Wut und Angst… Allein durch kleine Änderungen in der Schreibweise wird Spannung aufgebaut.

Unterstützt wird der Spannungsaufbau durch wechselnde Erzählperspektiven. Dabei sind die Wechsel meiner Meinung nach gut gewählt und gewähren dem Leser einen Einblick in die verschiedenen Charaktere, ohne dass die Spannung verloren geht. Wer wechselnde Perspektiven nicht so mag beim Lesen, dem sind es vielleicht zu viele Sprünge, aber mich hat es gar nicht gestört.


Die Charaktere:


Die einzelnen Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, man lernt sie nach und nach besser kennen, begleitet sie bei Ihrer Entwicklung.

View als weibliche Protagonistin macht die größte Veränderung durch. Sie ist zunächst sehr naiv und wirkt hilflos, was bei mir das Bedürniss, sie beschützen zu wollen geweckt hat. Im Verlauf der Geschichte lernt sie schnell, sich immer besser zurecht zu finden und sich zu behaupten. Trotzdem bleibt ihre Entwicklung vor dem Hintergrund des Klinikaufenthaltes authentisch. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren und habe sie ins Herz geschlossen.

Anja und Eleonora sind beides starke Frauen, auch wenn gerade Anja sich dessen noch nicht bewusst ist und ihre Stärke erst nach und nach erkennt. Eleonora war eine meiner Lieblingsfiguren, die ich bewunderte, auch wenn sie nur kurz vorgestellt wurde. Ich glaube sie wird noch eine wichtige Rolle spielen. Ich hoffe, in „Hand in Hand“ mehr von ihr zu lesen.

Max ist der klassische machthungrige und dabei total verdrehte Bösewicht. Ich finde es gut, dass auch er seine Anteile bekommt und so seine verschiedenen Seiten gezeigt werden.

Bloodhound bleibt immer ein wenig im Dunkeln. Man erfährt zwar ein bisschen was über seine Vergangenheit, aber kaum etwas über seine Beweggründe und seine Motivation. Trotzdem fand ich auch die Einblicke in seinen Kopf spannend.

Zu Zac weiß ich gar nicht groß, was ich sagen soll, ohne zu viel zu verraten. Er hat ein Rebellen- und Kämpferherz. Er ist mutig und bleibt aber auch geheimnisvoll.


Die Story:


Neben dem tollen Stil und überzeugenden Figuren hält Moonbow auch eine fesselnde Story bereit. Stephanie Madea verwebt gekonnt die Handlungsstränge aus den Geschehnissen um die einzelnen Figuren. Während der Flucht von View und Zac baut sie die Spannung kontinuierlich aus und lässt mich mit den beiden bibbern. Bis alles plötzlich eine ganz unvorhergesehene, aber großartig vorbereitete Wendung nimmt.

Die Ideen, die hinter Moonbow stecken - die Regenbogenkinder, das Labor, die Versuche, Max Pläne - bieten eine Abwechslung zu den vielen Fantasyromanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe. 

Dabei musste ich ein bisschen an "Bis der Wind dich trägt" von James Patterson denken. Wer das kennt und mochte, dem sollte auch Moonbow gefallen. 


Mein Fazit:


Ich kann euch Moonbow wirklich als Herz legen, es hat meine Erwartungen weit übertroffen. Und ich bin verdammt froh, dass ich gleich im 2. Teil weiterlesen konnte.



1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Insi,

    ich habe ja völlig verpennt, mich hier auf deinem schönen Blog bei dir für die wundervolle Rezension zu bedanken. Entschuldige.

    Vielen lieben Dank für deine ausführliche und so mitreißend geschriebene Rezension! Ich freue mich sehr, dass Moonbow dich so begeistern konnte. Sooo schön! :)

    Liebe Grüße
    Stephanie

    AntwortenLöschen

Vielen Dank, für deinen Kommentar. Ich freu mich über jede Rückmeldung.