Sonntag, 8. November 2015

Rezension: Moonbow 2 - Hand in Hand von Stephanie Madea

Halli-hallo!

heute bekommt ihr endlich die lange Versprochene Rezi zu Moonbow 2 – Hand in Hand von Stephanie Madea.
Irgendwie haben ein Umzug und ein Jobwechsel alles "ein wenig" durcheinandergewirbelt. Aber langsam komme ich wieder zum Durchatmen. ;)

Band 1 ist ja eines meiner Highlights in diesem Jahr und der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach.

LG,
eure Insi


Vergebene Sterne: 5/5










(c) Bookshouse, www.bookshouse.de

Kaufbar zum Beispiel bei:

Amazon (Print & .mobi-Format)

Seiten: 409

Preis: 5,99 € / 14,99 €



Der Klappentext:


View flieht weiterhin vor den Jägern der Geheimorganisation Moonbow. Nur äußerst knapp entkommt sie mit Stevens Hilfe dem gnadenlosen Bloodhound. Ihre Erinnerungen kehren nur tröpfchenweise zurück. Angst vor dem, was sie vielleicht weltweit ausgelöst hat und Trauer um viele ihrer kurzzeitigen Gefährten, lähmen sie. Doch sie muss sich erinnern, um zu verstehen. Wenn Zac ihr bloß immer noch den Weg weisen könnte. Als Freunde ihr nicht mehr weiterhelfen können, macht sie sich allein auf den Weg zurück an den Ort, den sie sich geschworen hat, niemals wieder aufzusuchen – das Laboratorium. View ist sich bewusst, dass auch sie die Augen für etwas öffnen muss, was sie nicht wahrhaben will.


Der Stil:


Auch in diesem Teil konnte mich der geniale Schreibstil begeistern. Hand in Hand ist genauso packend und flüssig geschrieben wie der erste. Der sehr bildhafte Stil malt an manchen Stellen wirklich großartige Bilder vor meinem inneren Auge, wirkt an keiner Stelle zu kitschig, schnörkelig oder übertrieben. An manchen Stellen mag es zwar knapp an der Grenze dazu sein, aber überschritten wird sie nicht. Dafür werden aber auch unangenehme Dinge klar und in angemessener Deutlichkeit geschildert.

Ich hatte überhaupt keine Probleme in diesen zweiten Teil reinzukommen. Augenblicklich bin ich - auch emotional - wieder in die Geschichte eingetaucht und verfolge das Geschehen mit den Augen und dem Empfindungen der verschiedenen Personen.

Die Perspektivwechsel aus "Auge um Auge" setzen sich fort. Sie liefern tiefere Einblicke in das Innere der verschiedenen Personen und vermitteln die notwendigen Infos zu dem, was in den verschiedenen Handlungssträngen gerade passiert. Die Wechsel erfolgen so, dass die Spannung stetig hochgehalten wird.

Die Charaktere:


Die einzelnen Figuren sind nach wie vor sorgfältig ausgearbeitet, ich hab durchweg alle "guten" Protagonisten mit ihren speziellen Eigenheiten ins Herz geschlossen.

Die einzelnen Figuren sind sorgfältig ausgearbeitet und ich hab durchweg alle "guten" Protagonisten mit ihren speziellen Eigenheiten ins Herz geschlossen.

Bei View ist kaum noch etwas von dem zurückhaltenden, schüchternen Mädchen zu bemerken, dass sie zu Beginn des ersten Bandes war. Im zweiten Teil ist ihre Entwicklung daher bei weitem nicht mehr so enorm wie im ersten, allerdings kommen ihre Erinnerungen immer stärker zu ihr zurück und sie wird nach und nach zu der, die sie vor der Entführung war.

Zac ist ein Fall für sich und nicht ganz einfach. An manchen Stellen hätte ich ihm gerne mal kurz eins übergezogen, aber auch ihn mochte ich trotzdem.

Eleonora spielt in diesem Band tatsächlich noch eine tragende Rolle und erweist sich als genau die toughe Frau, die ich erwartet habe. Die Teile der Geschichte, in denen sie vorkommt hätten für mich gerne noch länger sein dürfen, da ich sie wirklich mag.

Neu hinzu kommt Steven, Zacs Vater, dem eine ebenfalls große und wichtige Rolle zukommt. Er ist ein Pragmatiker und verdammt zäher Bursche.

Die „Bösen“ kommen ebenfalls wieder zu ihren Anteil, wenn es darum geht die Geschichte fortzuführen. Durch diese Einblicke in die Köpfe von Max und dem Bluthund, lassen sich deren Motivation zumindest ein wenig erahnen – unsympathisch bleiben sie zwar trotzdem, es hilft aber, ihre Handlungsweisen nachzuvollziehen.

Die anderen besonderen Kinder und ihre Geschichten werden ebenfalls näher vorgestellt. Alle drei sind sehr unterschiedlich, aber durchweg sympathisch. Besonders Flo habe ich ins Herz geschlossen.


Die Story:


Nicht nur die Idee mit den Regenbogenkindern, die hinter Moonbow steckt, ist eine außergewöhnliche, die aus der Masse heraussticht.

Das Buch besticht neben den vielen bereits erwähnten positiven Punkten vor allem durch einen sorgfältig ausgearbeiteten Plott. Immer wieder greifen Detail ineinander, plötzlich wird etwas bedeutend, was einige Kapitel vorher oder gar im ersten Teil zur Sprache kam oder wie nebenbei erwähnt wurde.

War der Spannungsbogen in Band eins schon hoch, so steigt er hier noch weiter an. Die Geschichte nimmt immer wieder neue, rasante und unerwartete Wendungen ohne dabei unglaubwürdig zu werden. Die verschiedenen Handlungsstränge  um die handelnden Personen berühren sich immer mal wieder und gehen dann nochmal auseinander.

Neben der actionreichen Haupthandlung entwickeln sich die Gefühle von View und Zac weiter, die romantische Beziehung der Beiden nimmt einen deutlich größeren Raum ein als noch zu Beginn.

Zudem enthält Teil zwei viele Informationen zu den Gaben der Kinder bereit  - und über die Hintergründe für die Entführungen. In diesem Punkt lässt sich ohne viele Probleme ein Stück Gesellschaftskritik hineininterpretieren. Denn, auch wenn die Vorstellung von Max‘ Zielen irgendwie gruselig ist, ist es doch nicht so weit hergeholt, da verschiedene Ansätze schon heute zu finden sind.


Mein Fazit:


Band 2 hat mir mindestens so gut gefallen wie der erste. Die bekannten - liebgewonnen und verhassten -  Figuren werden authentisch weiter ausgebaut. Dabei schreitet die Story rasant voran und hält immer wieder unerwartete Wendungen bereit.
Auch wieder ein echtes Highlight - unbedingt lesen!


Kommentare:

  1. Vielen lieben Dank, liebe Insi, für deine wundervolle Rezension zum 2. Band von Moonbow. Ich bin total begeistert! Du hast dir sehr viel Mühe mit der Rezension gemacht, herzlichen Dank! Ich freue mich sehr!

    Liebe Grüße
    Stephanie

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    1. Hihi, danke, das freut mich, liebe Stephanie! Moonbow ist halt eine großartige Geschichte, wie ich finde. :)

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