Sonntag, 27. Dezember 2015

Kurzrezi: Zwischen Schnee und Ebenholz von Ann-Kathrin Wolf

Halli-hallo,


da gleich meine Rezi zu "Zwischen Krähen und Blut" online geht, hab ich endlich mal die etwas ausführlichere Meinung zu "Zwischen Schnee und Ebenholz" fertig gemacht. :)
Einen ersten Eindruck hatte ich ja bereits im Frühjahr gepostet.


Liebe Grüße,
eure Insi


Vergebene Sterne: 3,5/5!









(c) Impress/ www.carlsen.de

Kaufbar nur als eBook, zum Beispiel bei:
Carlsen (ePub)
oder
Amazon (.mobi)

Seiten: 312

Preis: 3,99 €






Der Klappentext:



**Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist Schneewittchen in diesem Land?**

Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…


Meine Meinung


Ann-Kathrin Wolf hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der es leicht macht gleich in die Geschichte eintaucht. An manchen Stellen wirkt der Stil ein wenig gestelzt und "gewollt", manche Formulierungen haben sich ein paar mal zu oft wiederholt.

Besonders gut gefallen haben mir dafür die kurzen Märchenzitate jeweils zum Kapitelanfang, diese sind immer haargenau passend zum Kapitel gewählt.

Alex ist eine zurückhaltende und schüchterne Protagonistin, die eher klein bei gibt, als auch mal den Mund aufzumachen. Da konnte ich mich leider nicht ganz einfinden, da ich selbst - glaube ich - ein wenig anders ticke. Insgesamt habe ich sie als eher blass und berechenbar empfunden.
Dafür kann man Will und die Zwillinge eher schlecht einschätzen, was der Geschichte Spannung verleiht.

Alistair & Nicklas haben mich am Anfang echt genervt. Sie waren mir einfach zu gemein. Leider gibt's auch im richtigen Leben solche fiesen Menschen, aber es wirkte an manchen Stellen etwas zu übertrieben und einfach unbegründet.
 
Zunächst entwickelt sich die Story in einem guten Tempo. Allerdings ändert sich das irgendwann. Vor allem das eigentlich actionreiche Finale hat sich an manchen Stellen für meinen Geschmack zu sehr gezogen.
Das Ende finde ich dann wieder gelungen – es deutet auf eine Fortsetzung hin, die gut eingeleitet wird.

Was das ganze aber dann wieder "herausgerissen" hat, sind die Ideen die dahinterstecken. Mich hat das "Märchenherz-Universum" gefesselt. Die Ideen, auf die die Geschichte aufgebaut ist, finde ich wirklich gut, und ich hoffe, in den folgenden Bänden mehr darüber zu erfahren.


Leseempfehlung?


Ja. Zumindest für alle die, die sich für wirklich gute Ideen hinter einer Story begeistern können. Die Ausarbeitung von "Zwischen Schnee und Ebenholz" ist an manchen Stellen noch etwas holprig.
Da ich aber Band 2 inzwischen gelesen habe, kann ich jetzt schon sagen, dass es hier eine deutliche Steigerung gibt.
Und wegen der Fortsetzung lohnt es in meinen Augen, dieses Buch zu lesen.




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