Sonntag, 29. Mai 2016

Kurzrezi: Polarfieber - Kim Henry

Huhu!

Nachdem die Rezi gestern in die Wälder Kanadas geführt hat, geht es heute am vierten SiebenVerlags-Tage-Tag in die eisigen Weiten Grönlands.

Von Kim Kim Henry wollte ich schon lange was lesen. Gut, dass es von dem Autoren-Duo auch ein Buch mit rotem Titel gibt. ;)

Daher geht es heute um deren Romantik-Thrill-Debüt Polarfieber.


Vergebene Sterne: 4/5













(c) SiebenVerlag, www.sieben-verlag.de/

Kaufbar als eBook und Print
Seiten: 232

Preis: 6,99 € / 14,90 €





Klappentext:

Ex-Royal-Marines Hubschrauberpilot Silas Greve ist nach Grönland gekommen, um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als er den Auftrag der grönländischen Regierung erhält, die Geowissenschaftlerin Kaya Motzfeld aus der Einsamkeit ihres Forschungsstützpunktes in die Hauptstadt zu fliegen, ahnen beide noch nicht, dass sie bald rücksichtsloseren Feinden ausgeliefert sind, als gefährlichen Gletschern, Schneestürmen, dem eisigen Meer - oder ihren Gefühlen füreinander. Denn wenn das Eis taut, öffnet sich nicht nur der Blick auf die Schrecken der Vergangenheit mit Konsequenzen für die Zukunft, sondern auch auf zwei Herzen in Gefahr.


Meine Meinung:


Polarfieber hat vor allem ein interessantes Setting. Ich habe glaube ich bisher noch keinen Roman geschrieben, der in einer Eislandschaft spielt. Die beiden Autorinnen haben mir die Gegend, vor allem aber auch die Menschen und das Leben dort näher gebracht. Alles wirkt sehr authentisch und gut recherchiert.

Mit einem tollen, flüssigen Schreibstil haben die Autorinnen mich direkt mit nach Grönland genommen, und mich mitten in die Szenen hineingesetzt. Die Atmosphäre am Stützpunkt in Thule, auf der Reise von Silas und Kaya und bei allem danach wurde super transportiert.

Die Charaktere, auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet, bringen Ecken und Kanten mit. Ich war mit Silas genervt von Kaya und umgekehrt, durch die wechselnden Perspektiven konnte ich mich in beide super hineinversetzen. Aber auch Marc und Nivea habe ich ins Herz geschlossen.

Die Romanze zwischen Kaya und Silas wird nachvollziehbar geschildert, auch wenn ich ihnen manchmal gerne einen Schubs in die richtige Richtung gegeben hätte. Der Thrill-Teil von Polarfieber hält so einige überraschende Wendungen bereit. Dabei werden durch Kayas Arbeit wichtige Themen betreffend der Umwelt angesprochen, die zum Nachdenken anregen.
Rückblickend ist es faszinierend, was auf diesen nichtmal 250 Seiten alles passiert ist.


Leseempfehlung?


Ja - mir hat Polarfieber gut gefallen. Es ist in meinen Augen eine gelungene Mischung aus Liebe und Spannung, gewürzt mit erotischen Szenen.
Zu etwas Besonderem wird das Buch aber durch die großartige Kulisse Grönlands und die Kultur der Inuits, die immer wieder aufgegriffen wird.







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