Donnerstag, 30. Juni 2016

Kurzrezi: Surrender your Love - Ergeben von J.C. Reed

Surrender your Love hat mich leider ziemlich enttäuscht - es ist das letzte Buch, was ich für die SiebenVerlag Challenge geschafft habe. Umso mehr bedauere ich, dass es mich nach so vielen guten Büchern nicht überzeugen konnte.

Vergebene Sterne: 2,5/5












(c) SiebenVerlag, www.sieben-verlag.de/

Kaufbar als eBook und Print
Seiten: 300

Preis: 6,99 € / 12,90 €





Klappentext:


Ein Mann der ein Nein nicht einfach so akzeptiert.
Eine Frau, die sich der Liebe nicht ergeben will.

Sexy Bad Boy und berüchtigter Playboy Jett Mayfield zieht die Frauen an wie die Motten das Licht. Doch er staunt nicht schlecht, als ihm die faszinierende Brooke Stewart begegnet. Die junge und extrem attraktive Immobilienmaklerin aus New York hält nichts von Beziehungen. Doch Jett, nicht gewohnt, dass man ihm etwas abschlägt, gelingt es, Brooke zu zwei Monaten Sex ohne Beziehung zu überreden. Noch ahnt sie nicht, dass sie für Jett eine Herausforderung darstellt; die Frau für sich zu gewinnen, die er nicht haben kann. Tiefer und tiefer zieht er sie hinein in seine gefährliche Welt.


Meine Meinung:


Einer meiner Hauptkritikpunkte in Bezug auf das Buch ist der Schreibstil. Surrender Your Love ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Wie schon bei Rusty Nailed bemängelt, merkte man auch in diesem Buch sehr stark, dass es kein deutsches Original war.

Nur dass ich hier die Übersetzung noch sehr, sehr viel schlechter fand. Immer wieder habe ich mich an Sätzen und Wendungen gestört, die in Deutschland kein Mensch verwenden würde. Da liegt der Fehler meiner Meinung aber nicht nur an der Übersetzung, sondern auch am Korrektorat. Ich weiß nicht, ob ich noch weitere Übersetzungen im Sieben Verlag lesen werde.

Neben der Sprache konnten mich aber auch Charaktere und Story nicht überzeugen. Die Figuren bleiben durchweg blass. Das Verhalten der Protagonistin kann ich teilweise nur bedingt nachvollziehen. Ich konnte mich kaum in Sie hineinversetzen.

Die Story ist die meiste Zeit sehr vorhersehbar und dümpelt ein wenig vor sich hin. Kurz vor Schluss gibt es nochmal eine überraschende Wendung. Durch das schnelle Ende ist es aber irgendwie unbefriedigend. Auch wenn es im nächsten Teil mit den Figuren weitergeht, war der Schluss sehr abrupt und wirkt überhastet.

Die erotischen Szenen sind wohl das einzige, wovon ich nicht behaupten kann, dass es schlecht war. Hier ist auch die Übersetzung besser, wie ich finde.

Den Klappentext finde ich dazu übrigens auch schlecht gewählt. Er hat mit der eigentlichen Geschichte nur wenig gemein.

Leseempfehlung?


Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen und ich kann es nicht empfehlen.









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