Dienstag, 30. August 2016

Kurzrezi: Plötzlich Mensch von Mary Anne Raven

Plötzlich Mensch habe ich für eine Nebenaufgabe der Siebenverlagschallenge ausgewählt:
"Lies ein Buch mit einem Mann auf dem Cover"

Erwartete habe ich eine leichte, witzige Vampirgeschichte bei der der Spieß einfach mal umgedreht wurde.
Jetzt nach dem Lesen bin ich ziemlich hin und her gerissen und weiß nicht so ganz genau, was ich von dem Buch halten soll,















(c) SiebenVerlag, www.sieben-verlag.de/

Kaufbar als eBook und Print
Seiten: 220

Preis: 6,99 € / 12,90 €




Klappentext:


Unbeschwertheit, Abgeklärtheit und Arroganz sind Grundeigenschaften eines Vampirs. Dean Billius Grimes genießt seine sorgenfreie Existenz als Untoter ohne Reue. Er kümmert sich herzlich wenig um Gesetze oder Moralvorstellungen, sind ihm doch Kraft, Stärke und Überlegenheit gegenüber allen Menschen und Kreaturen zu eigen.

Clara ist verzweifelt und entflieht den Klauen ihrer Gefangenschaft, nur, um ausgerechnet Dean zu begegnen. Ihr Zusammentreffen ist schicksalhaft und löst eine Kette von Ereignissen aus, die Clara und Dean nicht nur in das gefährlichste Abenteuer ihres Lebens, sondern auch in einen Strudel aus Leidenschaft, Vertrauen und Liebe zieht, in dessen Sog sie zu zerbrechen drohen.


Meine Meinung:


Mary Anne Raven schreibt in einem insgesamt sehr leichten, flüssigen Schreibstil. Auffällig ist die überspitzt hochtrabenden Wortwahl an manchen Stellen, die zu dem arroganten, mehrere 100 Jahre alte Vampir Dean passt, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird.
Das Buch erinnert an eine Komödie, verschiedene Geschehnisse und Charaktereigenschaften der Figuren werden bewusst ein wenig übertrieben dargestellt.

Die Story ist - wie der Klappentext schon andeutet - mal etwas anderes. Ein Vampir, der nach einem missglückten, illegalen, Überfall auf einen Menschen wieder zum Menschen wird. Und unbedingt wieder einer werden will.
Ein Mensch, der einen zerstörungswütigen Gott in sich trägt und sich und die Kräfte des Gottes nicht immer unter Kontrolle hat.
Beide können sich nicht gerade gut leiden - und müssen doch zusammenarbeiten um ihr Problem aus der Welt zu schaffen.

An sich ein toller Ansatz, aber leider war mir das ganze an manchen Stellen zu platt, die Szenen wirkten teilweise lieblos aneinandergereiht. Und das Verhalten war mir - Komödie hin oder her - zu Sprunghaft, die Veränderung der Charaktere teilweise einfach zu abrupt und unerklärbar.


Leseempfehlung?


Puhh... irgendwie nicht so richtig. Das Buch konnte mich nicht mitreißen. Ich fand es aber auch nicht wirklich schlecht. Vielleicht war es einfach nur für mich das falsche Buch zur falschen Zeit.








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