Dienstag, 30. August 2016

Rezi: Gabriel - Gebundene Herzen 4 von Amelia Blackwood

Im Frühjahr ist der letzte Band einer Lieblingsreihe im Sieben Verlag erschienen.Vor kurzem habe ich ihn nun endlich, endlich gelesen. <3

Falls ihr die Reihe nicht kennt, schaut doch einfach bei meiner kurzen Vorstellung der Reihe oder der Vorstellung der Bücher vorbei.


Vergebene Sterne: 5/5













(c) SiebenVerlag, www.sieben-verlag.de/

Kaufbar als eBook und Print
Seiten: 306

Preis: 3,99 € / 12,90 €





Klappentext:


Gabriel, der General der Königin der Vampire, wird von allen geschätzt und respektiert. Jedoch weiß niemand etwas über seine Vergangenheit. Er ist darum bemüht, keinen Vampir zu nah an sich heran zu lassen. Er verschließt sich vor allem, bis ihn die unterdrückten Gefühle übermannen und er sich eingestehen muss, dass er noch eine Rechnung offen hat. Nämlich mit sich selbst. Lucy, eine Vampirin, die ihm nahe steht, bringt die Mauer, die er um sich herum errichtet hat, zum Einstürzen. Doch für Gabriel kommt es nicht in Frage, etwas mit einer Vampirin anzufangen. Schon gar nicht, wenn der Herzensbund ins Spiel kommt. Lieber flieht er vor seinen Gefühlen - nicht ahnend, dass er sich damit beinahe selbst zugrunde richtet.


Meine Meinung:


Achtung: Leichte Spoilergefahr für alle, die die vorherigen Bände nicht kennen!

Der Schreibstil ist wie schon in der vorherigen Bänden flüssig zu lesen und es ist mir super leicht gefallen, wieder in Blues Welt einzutauchen.

Gabriel spielt bereits eine wichtige Nebenrolle in den vorherigen Büchern. Dort treffen wir ihn immer wieder als etwas geheimnisvollen, aber knallharten General der Vampire kennen.
Da dieser finale Teil ihm gewidmet ist, steht er auch im Mittelpunkt des Geschehens und wir erleben die Entwicklungen über große Strecken aus seiner Perspektive. Dadurch lernt man ihn sehr viel besser kennen.
Im Verlauf der Geschichte macht er eine deutlich erkennbare, nachvollziehbare Entwicklung durch. Er wird sehr viel weicher und der harte Kerl vom Anfang lässt immer mehr Emotionen zu. Das Gefühlschaos, dass dieser Veränderung zugrunde liegt und auch damit einher geht fand ich jederzeit nachvollziehbar.

Auch in diesem Teil wechselt die Perspektive immer wieder zu Daniele Forresta. Er ist nach wie vor ein machtgieriger, von Blue besessener Psychopath. Die Einblicke in seine Gedanken waren wieder zugleich faszinierend und abstoßend.

Neben diesen Beiden tragen aber auch alle bisher lieb gewonnenen Figuren ihren Teil bei. Vor allem über das Wiedersehen mit Irbis, der Hauptfigur des Vorgängerbandes, habe ich mich sehr gefreut.

Der Einstieg in diesen Teil wird durch den Auszug aus der "Chronik des Vergessens" erleichtert. Dieses Element taucht bereits in den vorhergehenden Bänden auf und gibt dem Leser einen (sehr) kurzen Überblick über das bisherige Geschehen. In die Geschichte eingewebte Details rufen wichtige Kernpunkte der vorherigen Bände im Laufe des Buches in Erinnerung.

Zeitlich knüpft "Gabriel" unmittelbar an "Irbis" an. Der Kampf der Sangualunaris, dem Königshaus, an dessen Spitze inzwischen Blue steht, und Daniele Forresta mit seinem Gefolge geht in das große Finale.

Forresta webt weiter sein Netz und schafft es immer wieder schmerzhafte Treffer zu landen, mit denen er sich immer wieder an Blue und ihren Leuten rächt und seine Pläne vorantreibt.
Der Spannungsbogen wird durch die ständig drohende Gefahr auf einem guten Niveau gehalten, nimmt immer wieder an Fahrt auf, um dann wieder abzuflachen, bevor das Tempo erneut anzieht.

"Gabriel" ist dadurch vielleicht auch der brutalste Teil der Reihe. Dabei wird es aber nie eklig oder übertrieben. Das ist für mich auch eines der Dinge, die das besondere der Reihe ausmachen.
Die Geschichte des Krieges steht im Vordergrund und nicht die romantischen Verwicklungen. Obwohl diese natürlich in diesem Teil ebenfalls wieder ihren Platz haben.


Fazit:


Gabriel ist für mich ein gelungenes Finale dieser tollen Reihe. Es ist in meinen Augen ein runder Abschluss, der nachvollziehbar ist, und es mir leicht macht, mich von den Figuren zu verabschieden.
Alles, was mir schon in den vorherigen Büchern gefallen hat, wird auch hier wieder aufgegriffen.








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