Mittwoch, 5. Oktober 2016

Rezi: Luca & Allegra - Küsse keine Capulet von Stefanie Hasse

Halli-hallo!

Nachdem mich der erste Teil von Luca & Allegra mit seinen Figuren und Wendungen so begeistert hat, musste der zweite Teil direkt auf meinen Reader. Das Ende hatte so viele Möglichkeiten offengelassen, dass ich schnellstmöglich wissen musste, wie es weitergeht.


Vergebene Sterne: 4/5














(c) Carlsen, www.carlsen.de

Kaufbar als eBook und Print
Seiten: 288

Preis: 3,99 €



Klappentext:


Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband…


Meine Meinung:


Auch der zweite Teil Stefanie Hasse überzeugt mich mit dem gleichen tollen Schreibstil. Sie hat es mir einfach gemacht direkt wieder in Allegras Geschichte einzutauchen.

Die Geschichte knüpft fast nahtlos an den ersten Teil an. Allegra ist wieder zurück in Deutschland, alle Erinnerungen an ihre Zeit am Gardasee wie ausgelöscht. Ich hatte mir in der Zwischenzeit ein paar Möglichkeiten ausgemalt, wie die Autorin die beiden wieder zusammen bringt, eine davon ging tatsächlich in die richtige Richtung. Die Idee gefällt mir wieder sehr gut.

Zumal sie neben liebgewonnenen Figuren aus dem ersten Teil auch interessante neue Charaktere wie Metus mitbringt, die wieder liebevoll ausgearbeitet wurden. Für manche der alten Bekannt hätte ich mir mehr Einsatzzeiten gewünscht, vor allem mit Luca hätte ich gerne mehr Zeit verbracht.

Der Spannungsbogen ist in diesem Teil etwas weniger hoch und es gibt nicht ganz so viele überraschende Wendungen wie im ersten Teil.

Insbesondere im ersten Teil, der in Deutschland spielt hätte ein bisschen mehr Spannung gut getan. Hier wusste man nicht so ganz genau, wer es gut mit Allegra meint und wer nicht. Dadurch habe ich auch hier wieder Seite um Seite verschlungen um herauszufinden, was hinter Allegras fehlenden Erinnerungen steckt und was es mit der neuen Aushilfe im Restaurant auf sich hat.

Im zweiten Teil, der besonders durch das Auftauchen der Götter geprägt ist, nimmt Stefanie Hasse wieder das gewohnte Tempo auf. Es geht wieder Schlag auf Schlag, manchmal schon fast zu schnell.

Manchmal bin ich mit den vielen Göttern und ihren Verbindungen untereinander ein bisschen durcheinandergeraten, da ich mich mit der griechischen Mythologie nicht besonders gut auskenne. Allerdings hat das meinen Lesefluss nicht sonderlich beeinträchtigt.


Mein Fazit:


Dieser zweite Teil hat mich nicht so restlos begeistert wie noch der erste. Ein bisschen mehr Spannung am Anfang und dafür weniger Hoppla-Hopp am Ende hätten mir besser gefallen. Trotzdem hat mich auch "Küsse keine Capulet" wieder überzeugt und mich dazu gebracht, auch die anderen Bücher der Autorin unbedingt lesen zu wollen.


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