Dienstag, 1. November 2016

Rezi: Fangirl auf Umwegen von Amelie Murmann

Halli-Hallo,

"Fangirl auf Umwegen" ist wieder ein Buch, dass ich in einer Leserunde lesen durfte. Sie ist glücklicherweise in meinen Urlaub gefallen, sodass ich nocheinmal Gelegenheit hatte an einer Leserunde zu einem meiner Wunschbücher teilzunehmen, bevor es jetzt auf der Arbeit bald wieder abends lange wird. :)

Ich kann das Buch auch nicht Harry-Potterfans ans Herz legen, aber ich glaube, wenn man sich im Potterversum auskennt macht das Lesen einfach mehr Spaß. ;)

Liebe Grüße,
eure Insi


Vergebene Sterne: 4/5














(c) Carlsen, www.carlsen.de

Kaufbar als eBook und Print
Seiten: 236

Preis: 3,99 €




Klappentext:


**Ein goldenes Ticket zu den Universal Studios, bitte!**

Als sicherlich größter Booknerd auf Erden gehen für die 18-jährige Luna quasi alle Träume auf einmal in Erfüllung, als sie eine Reise zu den Universal Studios in Orlando gewinnt, um die »Wizarding World of Harry Potter« zu besuchen. Dort erwartet sie und die anderen Gewinner die ultimative Challenge zu ihrer Lieblingsbuchwelt und Luna ist mehr als nur bereit, alles daran zu setzen, den ersten Platz zu ergattern. Leider macht ihr dabei ein gewisser Leo immer wieder einen Strich durch die Rechnung und das, obwohl er nicht mal annähernd ihr Fanwissen besitzt. Nach erbitterten Kämpfen um Zauberstäbe und Schulschals platzt Luna schließlich der Kragen – und sie lernt Leo plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen…


Meine Meinung:


Amelie Murmann hat mich quasi vom Augenblick an in die Geschichte eingesaugt und die Seiten sind gerade zu Beginn so schnell verflogen wie lange bei keinem Buch. Die Kaiptelüberschriften, die mich eigentlich immer zum Schmunzeln brachten habe ich oftmals gar nicht richtig wahrgenommen, weil so schnell ein Kapiel nach dem anderen weggelesen habe, so wunderbar leicht und flüssig ist "Fangirl" geschrieben.

Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen zu den Universal Studios. Ich stand wirklich zusammen mit Luna am Eingang zu Hogsmeade, in der Winkelgasse oder vor Hogwarts und  konnte die Atmosphäre in mich aufsaugen. Seither will ich ganz unbedingt selbst dorthin.

In Luna konnte ich mich sehr schnell hineinversetzen, vor allem zu Beginn, als es darum geht, dass sie vielleicht ein goldenes Ticket gewinnt, wechselt ihre Gefühlslage sehr oft - und für mich sehr nachvollziehbar. Was mir sehr gut gefällt ist, dass man Luna im Laufe der Geschichte besser kennen lernt und nicht gleich zu Beginn mit Informationen über sie überhäuft wird.

Bei Leo habe ich auf Grund kleiner Anmerkungen gleich gemerkt, dass er ein Charakter ist, hinter dem so viel mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Sein Verhalten wirft im Lauf der Geschichte immer wieder Fragen auf. Aber das meine ich positiv, weil er so interessant bleibt und man nie das Gefühl hat ihn jetzt "richtig" zu kennen, er bleibt ein kleines bisschen unberechenbar.

Eine tolle Figur, die ich sofort ins Herz geschlossen habe ist Lunas beste Freundin Hannah. Sie ist ein quirliger Büchernerd und die Telefonate der beiden Mädels haben mir immer wieder ein breites Grinsen verpasst.

Die Story an sich ist eine Mischung aus den Aufgaben und dem Verlauf der Challenge und der Geschichte zwischen Luna und Leo. Während zu Beginn noch die Challenge im Vordergrund steht, nimmt später die Liebesgeschichte immer mehr Raum ein.

Von der Challenge war ich wirklich begeistert. Zumindest zu einem Teil konnte man mit Luna miträtseln und teilweise selbst erraten wohin Luna muss oder wen es zu finden gilt. Das hat mir wirklich Spaß gemacht, war manchmal einfach und manchmal wirklich tricky.
Ich hätte es nur schön gefunden, ein bisschen mehr über die anderen Challengeteilnehmer zu erfahren. Bis auf ein oder zwei wenige bleiben diese komplett im Dunkeln.

Allerdings konnte mich die Liebesgeschichte nicht zu hundert Prozent überzeugen. Mir hat teilweise das Knistern zwischen den beiden gefehlt. Auch Leos Reaktionen konnte ich gegen Ende an manchen Stellen nicht wirklich nachvollziehen. Auch nach der "Auflösung" erschien es mir teilweise noch etwas unpassend und übertrieben.

Insgesamt gab es gegen Schluss ein paar Situationen, die mir nicht so~ besonders gefallen haben. Trotzdem ist das Ende an sich eine Runde Sache.

Was ich ein witziges Detail fand: Leo hat optisch eine gewisse Ähnlichkeit mit Draco Malfoy, Luna mit Ginny Weasley. Die beiden waren immer so eine Kombi, von der ich irgendwann gehofft habe, dass sie trotz allem Wirklichkeit würde. Mein absolutes Lieblingspairing. :D


Mein Fazit:


Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich Spaß beim Lesen von "Fangirl auf Umwegen" und kann es ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Es war ein toller Ausflug in die Universal Studios an der Seite von ein paar Potterheads.





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