Freitag, 30. Dezember 2016

Kurzrezi: Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier

Die Pan-Trilogie stand schon länger auf meiner Leseliste bzw. lag auf dem SuB, und in meinem Sommerurlaub hatte ich endlich Zeit sie zu lesen. Eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr! :)













(c) Carlsen, www.carlsen.de

Kaufbar als eBook und Taschenbuch

Seiten: 416

Preis: 3,99 € / 8,99


 Seifenblasen:




Klappentext:


»Romantik, Zeitreisen, Spannung, unerwartete Wendungen, zwei sehr starke Charaktere und wunderbare Nebenfiguren – absoluter Hochgenuss!« (Leserstimme auf Amazon)

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will…


Meine Meinung:


Sandra Regnier hat einen herrlich flüssigen Schreibstil, der es schafft, mich sofort in eine Geschichte hineinzuziehen. Sie schafft es, immer das richtige Maß an Details in den Text einzuweben, dass man sich die Geschichte wunderbar bildlich vorstellen kann - ohne dass es zu lange oder langweilig wird.

Die Ausdrucksweise, in der die Geschichte geschrieben ist, passt in meinen Augen sehr gut zu der Protagonistin, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Die Dialoge haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Trotz der Unnahbarkeit, die sie gerne ausstrahlt, hat sie aber auch immer wieder weiche Momente, in der man sie, und das was sie ausmacht ein bisschen besser kennenlernt. Das hat mir sehr gut gefallen.

Felicity ist nämlich alles andere auf den Mund gefallen. Sie tut ziemlich oft offen ihre Meinung kund und eckt dadurch immer mal wieder an und ist eher der Typ Außenseiter. Mir war sie hingegen gleich sympathisch.

Leander ist in vielen Dingen so ziemlich das Gegenteil von ihr und über ihn habe ich das ein oder andere mal (eher gutmütig) den Kopf geschüttelt. Trotzdem bin ich mir noch nicht ganz sicher was ich von ihm halten soll.

Der Spannungsbogen der Geschichte ist nicht besonders hoch, da einiges doch recht vorhersehbar ist für den Leser.

Die Pan-Trilogie spielt mit vielen Klischees, alleine schon durch das Konzept der beiden Protagonisten. Und auch der Verlauf der Geschichte bleibt davon nicht verschont. Aber genau das hat für mich diese Geschichte so lesenswert gemacht. Sandra Regnier schafft einfach diese Gradwanderung zwischen dem Erzählen von Citys Geschichte und der Verwendung von diversen Jugendbuchklischees.


Mein Fazit:


Das war einfach tolle, amüsante, spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung, wie ich sie mir in meinem Urlaub wünsche.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank, für deinen Kommentar. Ich freu mich über jede Rückmeldung.