Freitag, 30. Dezember 2016

Kurzrezi: Die verborgenen Insignien des Pan von Sandra Regnier

Da mir die ersten beiden Teile so gut gefallen haben - Überrschung, Überraschung! - habe ich auch den Abschluss der Trilogie verschlungen.













(c) Carlsen, www.carlsen.de

Kaufbar als eBook und Taschenbuch

Seiten:
368

Preis: 3,99 € / 8,99


 Seifenblasen:




Klappentext:


Eigentlich sollte sich Felicity ja glücklich schätzen. Nicht nur scheinen plötzlich sämtliche Jungen aus ihrer Schule an ihr interessiert zu sein, sie ist auch bereits mit dem bestaussehendsten Typen Londons verlobt. Nur leider ist die Verlobung schon vor Jahrhunderten arrangiert worden und ihr Zukünftiger der etwas zu charmante Halbelf Leander FitzMor, der viel zu vielen Frauen den Kopf verdreht. Felicity kann sich einfach nicht entscheiden, ob sie ihn lieber schlagen oder ihm doch endlich den alles verändernden Kuss geben soll. Zu allem Überfluss spitzt sich auch die Lage in der Anderwelt zu und wieder hängt alles von Felicity ab. Nur sie kann die für die Elfen so wichtigen Insignien finden, muss dafür aber ziemlich durch die Zeit reisen …

Meine Meinung:


Wie schon zuvor zieht mich Sandra Regnier mit ihrem flüssigen, leichten Schreibstil in den Bann, der ein lebendiges Bild der Elfenwelt und der Vergangenheit vor meinem inneren Auge entstehen lässt.

Die Entwicklung, die bei City schon zuvor begonnen hat, setzt sich hier weiter fort. Sie wächst innerlich und wird immer stärker.

In diesem finalen Band werden weitere, noch losen Fäden zusammengeführt, offene Fragen die ich hatte endlich geklärt. Die komplexen Beziehungen und Hintergründe ergeben nun endlich ein Bild, und vieles, was vorher vielleicht einfach nur ein wenig befremdlich oder seltsam wirkte, bekommt nun einen Sinn. Leider konnten nicht alle Fragen abschließend geklärt werden, aber alles in allem kann ich mit den Erklärungen leben.

Nachdem schon zuvor ein bisschen mehr Zug in die Geschichte gekommen ist, überschlagen sich nun die Ereignisse und eine Wendung jagt die nächste, während man als Leser genau wie Fey noch grübelt, wer denn nun Feind und wer Freund ist. Während zu Beginn der Trilogie manches weniger überraschend war, gibt es hier nun einige Überraschungsmomente, die die Spannung stetig hoch halten. Dass manche Details (Was wurde beispielsweise aus Richard Cosgrove?) ein wenig zu kurz kamen, war mit Sicherheit auch dem Tempo geschuldet. Wäre trotzdem schön gewesen an manchen Stellen noch ein bisschen mehr Einblick zu bekommen.

Was mir auch gut gefallen hat, war die Auflösung der Liebesgeschichte. Das geht mir manchmal irgendwie dann zu schnell und zu einfach. Aber hier nicht. Ich fand die Entwicklung bis zum Happy-End nachvollziehbar. Diese "X-Jahre später"-Szenen finde ich oft schrecklich kitschig und unnötig. Die hier war in meinen Augen ganz nett, aber auch nicht unbedingt notwendig.

Mein Fazit:


Band 3 ist für mich ein runder Abschluss der Trilogie, die ich ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen kann. Zwar ging es mir manchmal ein bisschen zu schnell, aber gefallen hat mit dieser letzte Teil trotzdem sehr gut.




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