Samstag, 31. Dezember 2016

Kurzrezi: Sommerfinsternis von Catherina Blaine

Und hier nun also mein 25. und letztes impress-Buch für dieses Jahr.












(c) Carlsen, www.carlsen.de

Kaufbar als eBook

Seiten: 218

Preis: 3,99 €


Seifenblasen: 2,5/5






Klappentext:


**Ein Roman, der alle Mädchenträume auf einmal erfüllt**

Plätschernde Brunnen, funkelnde Kronleuchter, rauschende Bälle und Schränke voller Designerkleider. Schon als das amerikanische Kleinstadtmädchen Lily völlig unerwartet ein Kunststipendium angeboten bekommt, kann sie es kaum glauben, aber die Räumlichkeiten der italienischen Accademia D'Aleardi verschlagen ihr geradezu den Atem. Schnell rutscht sie in die It-Clique der akademischen High Society hinein und wird nicht nur von einem, sondern gleich zwei verboten gutaussehenden Jungen hofiert. Doch dann spielt ihr jemand ein uraltes Tagebuch zu, das von der tragischen Geschichte der schönen Natascia erzählt, und plötzlich sieht sie die Gesellschaft um sich herum und sogar ihre eigene Familie in einem ganz anderen Licht…


Meine Meinung:


Mir ist es sehr schwer gefallen in das Buch rein zu kommen. Für meinen Geschmack beschreibt die Autorin viel zu viele Dinge und könnte mit deutlich weniger Aufwand doch das gleiche transportieren.

Zu Lily und den übrigen Charakteren konnte ich keine rechte Verbindung aufbauen. Dieser ganze High-Society-Schnickschnack, in den sie sich so schnell so nahtlos einfügt ist einfach nicht mein Ding. Sie ist mir auch insgesamt ein wenig zu naiv und zu verweichlicht.

In den ersten etwa 30% des Buches passiert nur sehr, sehr  wenig und ich musste ein wenig mit mir Kämpfen um bis zu den spannenderen Stellen durchzuhalten. Allerdings musste ich dann recht schnell erkennen, dass ich mit der Vermutung, die ich zwischenzeitlich schon hatte richtig lag: Sommerfinsternis ist ein Vampir-Roman. Damit erwischt das Buch mich leider auf einem falschen Fuss, da ich im Moment einfach keine Vampire mehr lesen kann. Das waren einfach zu viele in den letzten Jahren.

Als dann kurz vor der Hälfte zumindest ein bisschen Licht in das Dunkel um Lilys Rolle kommt, stellt sich bei mir trotzdem keine Begeisterung und keine Spannung ein. Im Gegenteil, mit jeder Wendung der Ereignisse wird das alles immer abstruser.

Übrigens wird in diesem Buch mehr Champagner geschlürft als bei einer Bachelor-Staffel. Das hat mich irgendwann total genervt und ist nur ein Beispiel  für sich unnötig wiederholende Szenen, die dieses Buch unnötig in die Länge ziehen.

Einen Pluspunkt bekommt das Buch, weil die Hintergrundgeschichte trotz allem sehr durchdacht wirkt.


Mein Fazit:


Das Buch war einfach nichts für mich. Mit Sicherheit auch, weil ich, wie erwähnt, im Moment genug von Vampiren habe. Aber auch abgesehen davon konnten mich Stil, Figuren und Geschichte einfach nicht überzeugen.





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