Samstag, 18. März 2017

Kurzrezi: Spiegelsplitter von Ava Reed

Impress-lastig bin ich auch ins neue Jahr gestartet. Nach wie vor ist mein Ziel, den SuB zu minimieren, auf dem irgendwie noch genau so viele Impress-Bücher liegen wie vor einem Jahr. :D

Mein erstes Buch für dieses Jahr konnte mich leider nicht vollkommen überzeugen.
Wieso weshalb warum lest ihr unten.












(c) Carlsen, www.carlsen.de

Kaufbar als eBook & Print

Seiten: 358

Preis: 3,99 € / 12,99


Seifenblasen:
3,5/5






Klappentext:


**Geheimnisvoll, romantisch und außergewöhnlich**

Caitlin weiß nicht, was es bedeutet, sich in einem Spiegel zu sehen, denn sie erblickt nichts darin. Doch er zieht sie an, ruft sie zu sich, wo auch immer sie ist. Eines Tages steht sie dem geheimnisvollen Finn gegenüber, der eine Sehnsucht in ihr weckt, der sie nicht entkommen kann. Immer wieder begegnen sich die beiden, ohne zu wissen, was sie in Wirklichkeit verbindet. Bis Caitlins Erbe zu erwachen beginnt und sie erkennt, dass es mehr auf dieser Welt gibt, als sie ahnt ...


Meine Meinung:


Ava Reeds Schreibstil kann mich leider nicht so richtig fesseln. Er wirkt besonders zu Beginn recht steif und aufgesetzt. Das hat es mir schwer gemacht in die Geschichte rein zu kommen.

Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Perspektive von Caitlin und Finn erzählt. Dadurch lernt man beide Protagonisten und ihre Gedanken sehr gut kennen, kann sich in sie hineinversetzen. Trotzdem ist es mir nicht recht gelungen eine Beziehung zu beiden aufzubauen.

Auch mein größter Kritikpunkt liegt in den Perspektivwechseln begründet:
Es werden nahezu alle koplett Szenen zwei mal erzählt. Einmal aus Caitlins, einmal aus Finns Sicht, inklusive der jeweils geführten Dialoge und Gespräche. Das zieht das Buch aus meiner Sicht unnötig in die Länge und nimmt für mich die Spannung aus der ansonsten spannenden Geschichte.

Außerdem birgt diese Erzählweise auch ein Gefahrenpotential, und an mindestens einer Stelle tappt die Autorin in die Falle, die sie sich selbst gestellt hat. Da weichen nämlich die Dialoge in den beiden Perspektiven voneinander ab.

Gegen Ende des Buches wird es besser. Die Szenen werden nicht mehr eins zu eins wiederholt und insgesamt kommt mehr Fluss in die ganze Sache.

Gut gefallen hat mir die Idee hinter dem ganzen. Die Welt die Ava Reed geschaffen hat bringt einige neue Ansätze mit und machen mich neugierig auf mehr.


Mein Fazit:


Spiegelsplitter konnte mich leider  nicht vollkommen überzeugen. Das hing sicherlich auch mit meinen recht hohen Erwartungen an das Buch zusammen. Trotzdem hat mir die Geschichte super gut gefallen und mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht.







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